Montag, 23. April 2007

Neue Herausforderung



Als Fussball-Fan neigt man ja generell dazu, die Niederlagen der Gegner mit Hohn und Spott an Deutschlands Stammtischen zu garnieren. Im Zeitalter des Internets sind die Möglichkeiten sogar noch vorzüglicher. In einem bekannten Bremer Fanforum wurde seiner Zeit der Thread „Dinosauriersterben“ eröffnet, der allen Eingeloggten die Möglichkeit bot, sich über die Misere des HSV auszulassen. Die schönste Freude ist schließlich die Schadensfreude und so verewigten sich die Grün-Weißen mit forsch frechen Analysen, kreativen Fotomontagen und hilfreichen Tipps und Tricks für den durchschnittlichen Zweitliga-Fan.

Dumm ist nur, dass das Urgestein der Liga offensichtlich immer noch keine Lust hat, sich auch mal bei der Unterschicht vorzustellen. Dabei sind Offenbach, Aue und Fürth schon eine Reise wert. Wie dem auch sei, mittlerweile enthält besagter Thread den Zusatz „Wird das noch was?“. Hierzu hat speziell die Heim-Niederlage im Derby ihren Teil beigetragen. Und so sind wir Werder-Fans doch alle etwas vorsichtiger geworden, was Spott und Häme angeht.

Diese neue Vorsicht soll dann auch direkt Bestandteil dieses Blogs sein. Und das obwohl unser zweitliebster Rivale, der FC Bayern, nach dem 30.Spieltag ausreichend Angriffsfläche bietet. Besser sagt bzw. schreibt man Nichts zu der desaströsen Vorstellung beim 0:2 in Stuttgart. Auch sollte man das höchste aller Fan-Gebote beachten „Du sollst Respekt haben vor deines Arbeitskollegen Verein“. Also keine fiesen Sprüche bitte in der nächsten Woche in Richtung des bajuwarischen Kaffetisches. Hinweise darauf, dass der Abstand auf den VfB bereits 5 Punkte beträgt sind nicht erwünscht. Ebenso wenig wie der Hinweis, dass der letzte UEFA-Cup Auftritt bereits 10 Jahre zurückliegt. Es könnte ein ganzes Betriebsklima zerstören. Stattdessen ist in solch einer Situation, die wir als Fans übrigens alle schon durchlebt haben, Aufbauendes gefragt. Und wer jetzt meint mit Schulterklopfen und einem mitleidigen Blick ist es getan, der sollte sich tatsächlich einmal Gedanken machen ob dem Kollegen das weiter hilft.

Ohne zu sehr ins Philosophische abzuschweifen muss doch einmal festgehalten werden, dass schon aus manchem Misthaufen die schönsten Blumen entwachsen sind. Und so sollte man einmal das Positive aufzeigen, was die Bayern aus ihrer Krise mitnehmen können. Überzeugen sie ihren Kollegen, Nachbarn oder Partner davon, dass es ein weitaus traurigeres Schicksal wäre, 1860 München-Fan zu sein, die ihr großes Ziel, die Rückkehr in Liga 1, bereits im dritten Anlauf verfehlen werden. Außerdem weiß wohl kaum ein Bayern-Fan mehr, wie groß die Freude war, als die Mannschaft um den jungen Oli Kahn 1996 den UEFA-Cup nach Hause holte. Veranstalten sie doch ruhig noch mal einen Nostalgie-Abend und verbinden sie diese Gelegenheit damit, ihren Videorekorder zu entstauben und auf Tauglichkeit zu prüfen. Das Tape vom Finalsieg gegen Girondins Bordeaux müsste eigentlich bei jedem echten Bayern-Fan irgendwo zwischen der ausrangierten fleckigen Sofa-Garnitur und dem Karton mit den lustigen Taschenbüchern auf dem Speicher rumfliegen.

Positiv denken ist das Stichwort! Verwenden sie bei der Einzelkritik zu den Spielern andere Formulierungen als sonst. Wenn sie zum Beispiel über Christian Lells Leistung diskutieren möchten, sollte ruhig mal erwähnt werden, dass da „noch Luft nach oben ist“ oder es sich um einen „Perspektivspieler“ handelt. Sie glauben, dass die Mannschaft in den ersten Minuten überrollt wurde. Ich halte es für taktisch klug, den Gegner kommen zu lassen. Vielleicht nicht direkt bis hinter die eigen Torlinie, aber das ist unwichtig.

Und wenn nicht gerade das Phrasenschwein darauf lauert gefüttert zu werden, können sie mit einfachen Standardformulierungen glänzen. Ich nutze da gerne den Klassiker „Hinfallen ist nicht schlimm, man muss nur wieder aufstehen“.

Sie sehen also, dass es relativ einfach sein kann, seine Mitmenschen aufzumuntern und falls Ihnen nach all der gut gemeinten Unterstützung immer noch keine rot-weiße Welle der Sympathie entgegenschlägt, verwenden sie den Muntermacher schlechthin, indem sie behaupten, gestern den Fahrer des Mannschaftsbusses getroffen zu haben, der sich bereits auf die neuen Herausforderungen Dnjepropetrowsk und Almaty freut. Die Innenstädte von Mailand und Madrid kannte er ja bereits aus dem FF.

Sonntag, 22. April 2007

Herzlich willkomen bei laughing ball

Mittwoch, 11. April 2007

Nun sind es nur noch wenige Tage bis die beiden großartigsten Ereignisse in meinem Leben geschehen werden. Zunächst einmal werde ich heute in zwei Wochen meinen 25. Geburtstag und gleichzeitig ein vierteljahrhundert Single-Dasein feiern. Außerdem hat es der liebe Gott gewollt, dass in diesem Jahr mein Verein nach dem Double 2004 sowohl den UEFA-Pokal als auch die Deutsche Meisterschaft im Schweinsblasen-Treten mit nach Hause bringt.

Und das Tolle daran ist, dass beide Ereignisse so gut wie nicht mehr zu verhindern sind. Gut, wer den Film Final Destination kennt (und ich habe alle 3 Teile gesehen), der wird wissen, was der Tod für ein hinterlistiger Bursche ist, der sich sowohl auf Deutschlands Autobahnen, als auch in Flugzeugen und Kleiderschränken aufhält, um uns nach und nach eine Etage tiefer zu legen. Wie dem auch sei, die Chancen, dass der Vorhang für mich binnen der nächsten 14 Tage fällt, halte ich für relativ gering. Und genau das ist das Tolle an Geburtstagen. Man kommt zu was ohne tatsächlich etwas dafür tun zu müssen. Plötzlich haben einen alle, zumindest für den Zeitraum von 24 Stunden, lieb und schenken einem Sachen, von denen man bisher gar nicht wusste, dass man sie braucht. An dieser Stelle danke ich meinen Eltern nochmals recht herzlich für den voll funktionsfähigen Krawattenhalter. Yeah!

Zu vergleichen ist das mit dem “Meister werden“ für einen Fussball-Fan. Irgendwann reckt der Mannschaftskapitän eine silberne Salatschüssel in die Luft und alle sind Meister. Auch ohne dass ich seit letztem Jahr August einen Ball auch nur näherungsweise in die Richtung eines gegnerischen Tores gebolzt habe, ohne dass ich unseren Sechzehner durch wilde Blutgrätschen und Stollengemetzel verteidigt habe und ohne, dass ich auch nur einmal das Trikot mit dem heiligen W überstreifen musste, bin ich Meister. Und dafür musste ich tatsächlich nur ein paar läppische Spiele besuchen, auf die Spieler schimpfen, wenn sie einen Fehlpass spielten, enthusiastisch mit wildfremden Menschen knuddeln, wenn unsere Jungs das Leder in des Gegners Kasten unterbrachten.

Die paar Stunden An- und Abreise davor und dahinter stellten eigentlich auch kein Problem dar. Denn ganz ehrlich, wer hat mich während dieser Stunden vermisst? Meine Eltern sind an meinen Anblick seit eben beinahe 25 Jahren gewohnt und müssen mich in ihrem Haus immer noch aushalten. Dass ich auch keine nervtötende Freundin auf der Couch sitzen habe, wusste ich schon zu managen, sprich, ich tat das was ich immer getan habe und hatte folglich keinen Erfolg bei Frauen. Eine ziemlich einfache und wirkungsvolle Art und Weise, sich den notwendigen Freiraum für den Fussball zu sichern.

Und da ich nun an einem Punkt angekommen bin, wo tendenziell 80% der Männer leicht schockiert auf die letzten 25 Jahre zurückblickt und sich die Sinn-Frage stellt, verhalte ich mich vollkommen spiegelverkehrt. Ich versuche den Sinn meines Lebens gar nicht zu erforschen und entferne alle damit verbundenen Fragen, die sich in meinem Hirn zusammenfinden in die hintere letzte Reihe meiner Gedanken. „Ab in die letzte Bank, setzt euch neben das Pflichtgefühl und wagt es ja nicht zu stören, während sich das Zugehörigkeitsgefühl und der Adrenalinspiegel auf Samstag, 15.30 Uhr freuen.“

Ich merke schon jetzt, dass ich abschweife von dem, was ich eigentlich erzählen möchte. Nämlich von den Heldentaten 11 guter Freunde, aufgewachsen und großgeworden in der Hansestadt Bremen, die durch einen Wink des Schicksals in der E-Jugend des SV Werder zusammenkamen um gemeinsam den Gipfel der deutsche und der europäischen Fussballwelt zu erklimmen. Nichts konnte sie davon abbringen, ihren Traum in die Tat umzusetzen.

Kein Geld der Welt hätte sie weglocken können. All ihr Würstchenverkaufer aus München, ihr Öl-Mogule aus dem fernen Russland, die ihr euch in London als auch im Ruhrpott niedergelassen habt, ihr zigarrequalmenden Clubbosse aus dem fernen Süden Europas, die ihr eure dicken Scheckhefte mitbrachtet, euch ist es niemals gelungen diese hervorragende, charakterstarke Truppe auseinander zubringen, denn die Treue zu einem Verein ist bekanntlich unbezahlbar.

Das ist natürlich ziemlich dummes Geschwafel, denn tatsächlich handelt es sich um die folgenden (angehenden) Millionäre, die für den SV Werder Bremen in der Saison 2006/2007 die Stiefel schnüren,


Tor:

Tim Wiese

…. ist gelernter Dachdecker und damit schon von berufswegen ein Prolet erster Güte. Seine Karriere startete er als Schießbude von Fortuna Köln und hat nun in Bremen sein Glück gefunden. Hier darf er hier Porsche fahren und hat auch noch ganz nebenbei während dieser Saison mit seiner Lebensgefährtin einen Stammhalter gezeugt. Ich mag Tim, weil ich immer den Eindruck habe, dass er in die Zweikämpfe reingeht um seinen Gegenspieler zu verletzen. So eine Einstellung halten schließlich nur wenige über so eine lange Dauer aufrecht. (Außerdem hat er am Rande eines Verbandspokal-Spiels nem Freund von mir ein Bier ausgegeben.)


Andi Reinke

…. mag ich auch. Zum einen weil er mal auf einem Dorffest in Lautern mit den anwesenden Pfälzern einen getrunken hat. Das hat mir zumindest ein Lautern-Fan erzählt. Zudem habe ich mir seit der Saison 2002/2003 vorgenommen nie wieder ein schlechtes Wort über Werders Torhüter zu verlieren. Schließlich hießen die Unfähigen seinerzeit Pascal Borel und Jakub Wierzchowski und waren, vorsichtig ausgedrückt, qualitativ dieser anspruchsvolle Aufgabe nicht gewachsen.


Abwehr:

Pierre Wome

…. brachte vor der Saison internationales Flair nach Bremen. Ich nehme an, seine Gehaltsforderungen gingen damit in etwa konform. Ich mag ihn dennoch, da er es bei unserem Auswärtsspiel in Alkmaar geschafft hat, den gegnerischen Torwart für vier Minuten mit einem Gewaltschuss vor dessen Brustkorb außer Gefecht zu setzen. In seinem Heimatland Kamerun hat sich seine Fangemeinde etwas verkleinert als er im entscheidenen Spiel der WM-Quali gegen die Elfenbeinküste einen Elfmeter vergab. Seitdem munkelt man, dass er einmal die Woche gemeinsam mit Michael Kutzop zum Seelenklemptner marschiert.


Per Mertesacker

…. kam von Hannover und muss man deshalb nicht mögen. Ich finde ihn trotzdem gut, da man ihm als einem der wenigen abkauft, dass er sich tatsächlich mit den Fans gemeinsam freut. Außerdem hat er das 1:0 gegen Chelsea in der Champions-League Vorrunde erzielt.


Naldo

…. ist so gut, dass ich fest davon ausgehe, dass er über kurz oder lang bei einem größeren Club spielt. Der Brasilianer an sich träumt ja meistens von Espania. Kann übrigens fast noch härter Freistöße schießen als Wome, haut diese dann aber lieber ins Tor und beschränkt sich nicht darauf den gegnerischen Schnapper auszuschalten.


Clemens Fritz

…. ist zum Nationalspieler aufgestiegen. Und das völlig zu recht. Kommt mir vor, wie jemand, der von seiner letzten Freundin verarscht wurde und nun in seiner neuen Beziehung alle positiven Eigenschaften ausspielt. Kann man aber auch verstehen, wenn die letzte Freundin so aussieht wie Leverkusen. Brrrhhh… Bei ihm geht mir eigentlich nur auf den Keks, dass ihn alle Mädchen sooooooo süüüüüß finden. Ich hoffe, die Bayern machen ihm ein Angebot, bevor er in der Bravo Love-Story mitspielt.


Christian Schulz

…. ist ein waschechter Bremer und ich würde nie ein schlechtes Wort über ihn verlieren. Angemerkt sei jedoch der rein statistische Fakt, dass er zu relativ wenig Einsatzzeit kommt. Wer es wagt, diesen Umstand mit limitierten fussballerischen Mitteln zu erklären, wird aus Bremen ausgebürgert und ins Exil nach Emden verbannt. Hier wird er dann mit der schlimmsten anzunehmenden Arbeit bestraft und muss bei den Kickers den Greenkeeper geben.


Patrick Owomoyela

…. hat sich nach langer Verletzung wieder ins Team gekämpft. Außerdem hat er sich endlich eine vernünftige Frisur zugelegt. Unklar ist noch ob er wie Torsten Frings gewettet hat. Dieser lässt sich ja bekanntlich die Haare solange nicht schneiden, bis er Weltmeister ist. Ich könnte mir vorstellen, dass “Owo“, angetan von dieser Idee, solange keine Haare wachsen lässt, bis er wieder Nationalspieler ist. In beiden Fällen könnte es dann eine Frisur für die Ewigkeit werden.


Petri Pasanen

…. ist Finne und hatte seinen Galauftritt diese Saison gegen Ajax Amsterdam, als er sich nach dem Spiel von den Fans seines Ex-Clubs feiern lassen durfte. Schnell zu den wichtigen Spielern.


Peter Niemeyer

…. Na gut den auch noch. Haben wir von Twente Enschede weggekauft um ein bisschen vor den Holländern mit unserem Geld zu protzen. Jetzt aber mal wieder ein Wichtiger.


Mittelfeld

Torsten Frings

…. ist ein ganz toller Spieler, der schon mal fast Weltmeister war. Prägte die Saison mit dem Satz „Wenn Werder spielt, muss ich immer arbeiten“. Recht hat er. Besonders sympathisch ist an ihm auch der Umstand, dass er beinahe keine Gelegenheit auslässt, um gegen die Bayern zu hetzen. Hat sich wohl nicht ganz so wohl gefühlt da damals. Eckt auch gerne mal an. Zuletzt bei seinem Autohändler, der den geleasten Wagen nach Rückgabe einer gründlichen Reinigung unterzog, da die Kiste angeblich nach Erbrochenem gestunken hat. Na ja. Ganz feiner Charakterzug von ihm ist übrigens, dass er Frank Baumann die Kapitänsbinde überlassen hat, obwohl alles wissen wer der Boss ist. Denn natürlich lässt „Lutscher“ es sich nicht nehmen, die jüngeren Spieler höchstpersönlich anzupflaumen.


Diego

…. ist ein „Zauberer vor dem Herrn*“. Sein Genie machte den SV Werder in dieser Saison zum Meister und UEFA-Pokal-Sieger. Wird von den Ostkurven-Stehern mit dem White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ gefeiert. Sein Vater hatte unlängst ein paar Problemchen mit der brasilianischen Polizei. Mein Vorschlag den Fangesang „Fussballfans sind keine Verbrecher“ in “Der Vater unseres besten Spielers ist kein eifersüchtiger Verbrecher“ umzudichten wurde mangels Rhythmus nicht umgesetzt. Blöde Ultras.

* Zitat aus Werner - Beinhart


Frank Baumann

…. ist eigentlich nur dabei, weil er schon weiß, wie es ist, eine Meisterschale als Kapitän hochzuhalten. Ich habe ihn während seiner Verletzung in dieser Saison zwischenzeitlich gar nicht vermisst. Ist das jetzt ein Kompliment?


Tim Borowski

…. ist, bedingt durch die ostdeutsche Grundausbildung, beidfüssig. Steht im Nationalteam aber immer noch im Schatten seines Genossen Ballack. Trotzdem ist er schon so gut, dass seine Gegenspieler ihm in schöner Regelmäßigkeit auf die Hölzer kloppen.


Jurica Vranjes

…. Macht sich bei mir von Spiel zu Spiel beliebter, da ich ihn bisher immer für einen reinen Zerstörer gehalten habe, Juri aber immer mehr spielerische Qualitäten zeigt. Ich sage ihm an dieser Stelle eine ähnliche Karriere wie Paul Stalteri voraus, den sie in Bremen auf der Haupttribüne auch immer ausgelacht haben und jetzt heulen, dass er bei Tottenham spielt. Hat während der Saison außerdem geäußert, dass er nur vor den Fans in der Ostkurve Respekt hat. Fetten Dank zurück, Bruder.


Daniel Jensen

…. sieht aus, wie jemand, der immer Spaß im Leben hat. Hat sich bei Werder auch dementsprechend verhalten und selten geschmollt als er auf der Bank saß. Entgegen den miesepetrigen deutschen Reservespielern, traue ich ihm zu, dass er Andi Reinke unter der Dusche mit nem nassen Handtuch jagt oder in Frank Baumanns Schuhen einen Mohrenkopf versteckt.


Angriff

Miro Klose

…. Fussballgott! Wenn er nicht der Messias des Bremer Fussball ist, wer dann? Hat die gesamte Presse mit lustigen Fingerzeichen veralbert. Ich glaube immer noch, dass er auf diese Weise drei Pils bestellt, wenn er wieder mit “Lutscher“ und “Boro“ unterwegs ist. Vermutlich wird er nun doch nach Barcelona oder so gehen. Wenn die Ablöse erstmal eingetroffen ist, wird sich Klaus Allofs vermutlich einen Geldspeicher bauen. Vorsicht nur vor den gelb-schwarz gestreiften Panzerknackern.


Markus Rosenberg

… kann offensichtlich auch Fussball spielen. Ich finde es aber schade, dass Werder nur noch Spieler verpflichtet, die aussehen, als könnten sie keiner Fliege was zu Leide tun. Ich will wieder einen Stürmer wie Toni Ailton. „Musse Ailton immer schiesse die viele Tor für Bremen, das Ailton.“


Hugo Almeida

… mag ich, weil meine portugiesische Kollegin genauso heißt. Nein, nicht Hugo, sondern Almeida. Ich habe mal gesagt, dass ihr einen Antrag mache, wenn er uns zur Meisterschaft schiesst. Na ja, zumindest wüsste ich dann wer den Trauzeugen gibt.


Aaron Hunt

… ist meines Erachtens ein Seelenverwandter von Lukas Podolski. Haben von ihrer Art viel gemeinsam, nur dass Aaron die Ausnüchterungszelle des Bremer Polizeireviers von innen kennt.


Ivan Klasnic

… hat diese Saison viel mitmachen müssen. Und wenn sie bei meiner kleinen Auflistung ein wenig gelacht haben, seien sie dankbar. An Ivans Beispiel sieht man wie schnell einem das Lachen vergehen kann.